Der entscheidende Schritt für die Elektromobilität war die Einführung von serienreifen Elektroautos. Marken wie Toyota mit dem Prius (zwar ein Hybrid, aber Wegbereiter für E-Antriebe), Nissan mit dem Leaf oder Tesla mit dem Roadster und Model S setzten neue Maßstäbe hinsichtlich Reichweite, Leistung und Alltagstauglichkeit. Diese Modelle feierten große Verkaufserfolge und zeigten der Welt, dass Elektrizität als Antrieb für Automobile zukunftsfähig ist.
Ein weiterer bedeutender Meilenstein war der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur. Sowohl private Unternehmen als auch staatliche Institutionen investierten in Ladepunkte, Schnellladestationen und innovative Ladesysteme, um die Akzeptanz und Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen zu erhöhen. Gleichzeitig wurde die Integration der Ladeinfrastruktur in urbane Mobilitätskonzepte weiter vorangetrieben und neue Geschäftsmodelle, wie Carsharing mit E-Fahrzeugen, etabliert.
Mit der wachsenden Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Elektrofahrzeugen änderte sich das Mobilitätsverhalten vieler Menschen. Elektroautos wurden zunehmend als alltagstaugliche und kostengünstige Alternative erkannt. Umweltbewusstsein, Förderprogramme und steuerliche Vorteile motivierten Käufer zusätzlich, auf nachhaltige Antriebe umzusteigen. Damit wurde der Grundstein für eine breite gesellschaftliche Akzeptanz gelegt.